Dietmar Seher berichtet über Frank E.

Dietmar Seher berichtet über Frank E, oder

wer Durchfall hat sollte keinen Kopfstand machen!

Dietmar Seher hat einen Beitrag über Frank E. und Dave veröffentlicht. Aus diesem Grund lohnt es sich mal im Internet zu recherchieren, wer denn dieser Dietmar eigentlich ist.

Die RUHRNACHRICHTEN schreibt über den Herrn:

Dietmar Seher hat als Korrespondent in Bonn und Brüssel, als Politikchef der Sächsischen Zeitung und in der Chefredaktion der Westfälischen Rundschau gearbeitet. Heute ist er für das Nachrichtenportal t-online.de tätig. Er wohnt in Dortmund.

https://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/dietmar-seher-au335722.html

Bevor auf dem Beitrag über Dave und Frank E. eingegangen wird, wollen wir uns mal andere Beiträge von Dietmar Seher ansehen.

Am 26.4.2019 veröffentlichte T-online.de einen Beitrag von Dietmar Seher unter der Überschrift

Über 40 Kinder missbraucht – Lügde: eine Chronik des Versagens

Über 40 Opfer, über 1.000 Taten: Die Missbrauchsfälle von Lügde sollen bald zur Anklage kommen. Aufgeklärt werden müssen auch Fehler der Behörden. Eine Chronik des Verbrechens – und des Versagens. …

https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_85640150/missbrauch-in-luegde-auf-dem-campingplatz-hat-immer-jemand-weggesehen.html

Dieser Beitrag über den Jugendamt-und Missbrauch Skandal müsste auch dem Autor klargemacht haben, dass unsere Jugendämter nicht gerade zu den fähigsten gehören.

Und bereits am 17.8.2014 findet man auf DERWESTEN einen Beitrag:

Die Langsamkeit der Justiz – von Dietmar Seher

… Der Gerichtshof für Menschenrechte hat die Bundesrepublik 2010 gerügt, weil ihre Justiz einen Erbschaftsstreit über 17 Jahre und einen Sorgerechtsfall über neun Jahre geführt hat. Da war das Kind fast erwachsen. …

https://www.derwesten.de/meinung/die-langsamkeit-der-justiz-von-dietmar-seher-id9710592.html

Auch wenn es in dem Beitrag primär um die Justiz geht, geht es dennoch auch wieder um die Themen Jugendamt und Sorgerecht.

Auch auf YouTube wird man fündig. Hier findet man ein Video mit dem Titel:

„Kinderpornographie im Netz – das Problem ist noch viel größer“ von Dietmar Seher

In dem Video geht es um die Missbrauchsfälle auf dem Campingplatz Lügde.

Dieser Fall sollte eigentlich hinreichend bekannt sein. Ein Jugendamt hatte einem Mann, der nur in einem Wohnwagen auf dem Campingplatz in Lügde wohnte ein Mädchen als Pflegekind gegeben. Dieser Pflegevater nutzte dieses Kind, um Kontakt zu anderen Kindern zu bekommen, die er dann sexuell missbrauchte. Hier handelte es sich aber nicht nur um einen Missbrauchskandal, wo der Pflegevater der Täter war, sondern es handelte sich auch mal wieder um einen Jugendamtskandal, denn es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, wie es denn sein konnte, dass man einem alleinstehenden Mann, der in einem Wohnwagen lebte, ein Pflegekind geben konnte. Allgemein ist die Öffentlichkeit zu dem Ergebnis gekommen, dass hier ein Jugendamt mal wieder völlig versagt hat.

Im Rahmen der Aufarbeitung dieses Missbrauchsfall war später in der Zeitung zu lesen, dass man mindestens drei Eltern ihre Kinder weggenommen hätte, weil die auch in den Missbrauchsfall involviert waren. Tatsächlich ist aber diese Behauptung so nicht richtig gewesen. Richtig ist, dass es drei Pflegeeltern waren, denen man die vom Jugendamt anvertrauten Pflegekinder wieder weggenommen hatte, weil die Pflegeeltern die Pflegekinder zeitweise auch dem Täter überlassen hatte. Man sieht hier also, dass hier Jugendämter mehrfach versagt hatten.

Der Redakteur wohnt in Dortmund. Im Umkreis von 50 km gab es in den letzten Jahren weitere Jugendamtsskandale die bundesweit für Schlagzeilen gesorgt hatten. Die Fernsehsendung MONITOR hatte einen Jugendamtskandal in Bochum, Dorsten und Gelsenkirchen aufgedeckt. Bezüglich Bochum ging es um die Life-Jugendhilfe des SPD-Stadtverordneten Gerhard Lichtenberger, und die skandalöse Unterbringung eines Kindes in Ungarn.

Bei dem Jugendamtsskandal Gelsenkirchen ging es darum, dass der Leiter des Jugendamts Gelsenkirchen, sowie sein Stellvertreter, ein eigenes Kinderheim in Ungarn betrieben, und von daher auch ein Interesse daran hatten dass das Kinderheim belegt ist. Es besteht von daher die Gefahr, dass man Kinder unnötigerweise aus Familiennamen, um das Kinderheim Ungarn voll zu bekommen.

2018 gab es dann in NRW noch zwei Todesfälle von Kindern, für die das Jugendamt Gelsenkirchen zuständig war. Das eine Kind wurde in Mühlheim getötet, das andere Kind wurde von seinem Pflegevater im Sauerland umgebracht. Man kann wohl davon ausgehen, dass auch ein Redakteur in Dortmund davon etwas mitbekommen haben sollte. Zusätzlich gibt es aktuell einen weiteren Jugendamt Skandal, bei dem es um die Unterbringung von Kindern in Rumänien geht. Dieser Jugendamtsskandal ist von besonderem Interesse, weil es hier um den Verbund von zwei Hilfeträgern geht, die auch im Fall von Dave Möbius von Interesse sind. Bei dem deutschen Jugendhilfeträger WILDFANG GmbH war Dave bis zu seiner Flucht 2018 untergebracht. Wenn es dem Behörden erfolgreich gelungen wäre Dave Möbius erneut einzufangen, dann kann durchaus davon ausgegangen werden, dass auch Dave eine Unterbringung in Rumänien gedroht hätte.

Es gibt also viele Fälle, die auch der Redakteur Dietmar Seher kennen müsste, oder zumindest kennen sollte. Das ist hier sein Beitrag über Frank E. sowie über Dave, also über Frank Engelen und Dave Möbius.

Anklage in Chemnitz

Die verschwundenen Kinder und die „Reichsbürger“

Landschaft in den polnischen Masuren: Ein Video von Dave M. soll in den masurischen Wäldern entstanden sein. Doch auch die groteske Inszenierung führte Ermittler nicht auf die Spur des Verschwundenen. (Quelle: imago images

Die „Reichsbürger“-Szene verhilft Jugendlichen gezielt zur Flucht aus staatlicher Obhut. Davon gehen Ermittler aus. Ein 53-Jähriger muss sich jetzt vor Gericht verantworten.

Wo ist Dave? Polizei, Staatsanwälte und Jugendämter fahnden seit einem Jahr nach dem Verbleib eines damals 17-jährigen Jugendlichen. Er lebte bis zum Oktober 2018 in einer Jugendhilfeeinrichtung auf der Ostseeinsel Rügen. Dann verschwand er – bis heute spurlos.

Politisch brisant: Dave M. ist bei seiner Flucht wahrscheinlich von Personen aus dem Umfeld der „Reichsbürger“-Szene gezielt unterstützt und dann möglicherweise nach Osteuropa gebracht worden. Davon gehen Staatsanwälte in Chemnitz aus. Einer der mutmaßlichen Drahtzieher, Frank E., sitzt in Sachsen in Untersuchungshaft und wartet auf seinen Prozess.

Kampf gegen angeblichen „Kinderklau“

Sogenannte „Reichsbürger“ erkennen Existenz und Autorität des deutschen Staates nicht an. Staatliches Handeln ist aus ihrer Sicht illegal und muss ignoriert oder notfalls abgewehrt werden. Verfassungsschützer beobachten die Szene und schätzen sie auf rund 19.000 Personen, knapp 1.000 von ihnen rechtsextrem. Einige sind Schusswaffen-affin. Eine Gruppe bedrohte zuletzt Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Seit einiger Zeit gehen Aktivisten der Szene gegen die Inobhutnahme von Kindern durch den Staat vor, belästigen, verleumden und bedrohen Mitarbeiter. Die Unterstützung von Flucht aus Jugendhilfeeinrichtungen könnte dabei eine neue, verschärfte Gangart bedeuten. Denn staatliche Jugendämter, die zuletzt jährlich bis zu 40.000 vernachlässigte Jugendliche aus instabilen Familien herausholten, sind aus ihrer Sicht eine „Kinderklau-Mafia“.

„Wissen nicht, wo der Junge ist“

Für die „Reichsbürger“-Szene ist dieses Thema inzwischen ein zentraler Diskussionsstoff. Die angeblichen „Kindersklaven“ müssten aus den „Kinderknästen“ befreit werden. Auf einem Szene-Seminar in der Schweiz behauptete ein Referent laut Recherchen von Correctiv und des ZDF, deutsche Behörden nähmen Kinder in Obhut, um sie gleichgeschlechtlichen Paaren zur Pflege zu geben oder mit ihnen Rituale zu veranstalten.

Wo sich Dave derzeit aufhält, bleibt auch ein Jahr nach seinem Verschwinden völlig offen. „Wir wissen nicht, wo der Junge ist“, sagte die Chemnitzer Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart zu t-online.de. Es gebe Hinweise, er könne in Polen, in Tschechien oder auch in der Ukraine sein. Die Aktivisten begleiten ihre Aktionen mit zahlreichen Internetvideos. In einem offensichtlich inszenierten Video tritt der 17-Jährige nach seiner Flucht mit seinem leiblichen Vater auf – ein Treffen angeblich in den masurischen Wäldern.

Auch Mädchen geriet in die Fänge

Mit dem Ingenieur Frank E. sitzt seit Februar der mutmaßliche Haupttäter in U-Haft. Die Chemnitzer Ankläger werfen dem 53-Jährigen vor, verantwortlich für das Verschwinden von Dave M. zu sein – und ein entscheidender Drahtzieher in der Szene. Sie haben den Mann der zweifachen Kindesentziehung angeklagt. Der Prozess beginnt am 4. November. Über den Aufenthaltsort von Dave, den er laut Anklage über bislang unbekannte tschechische Mittelsmänner ins Ausland geschleust hat, will E. nichts wissen.

Er wird sich in diesem Prozess auch für die Entziehung eines heute 18-jährigen Mädchens aus Bocholt verantworten müssen. Das Mädchen hat nach einigen Wochen der Flucht durch Schrebergarten-Verstecke in Lübbecke und Bremen seine Mutter kontaktieren und sich aus dem Einflussbereich der Aktivisten lösen können.

Haft- und Geldstrafen bereits 2017

Für Dave ist der Kontakt mit der Szene nicht neu. Der 17-Jährige wurde schon einmal als Zwölfjähriger aus einem Heim im niedersächsischen Friedeburg „befreit“. Die Täter wurden 2017 zu Haft- beziehungsweise Geldstrafen verurteilt. Beim Prozess marschierten laut einem Bericht des „Ostfriesischen Kuriers“ zahlreiche Demonstranten „mit Nähe zur Szene der Reichsbürger und Verschwörungstheoretiker“ auf.

Die Nähe zu den „Reichsbürgern“ vermutet die Staatsanwaltschaft in Chemnitz auch beim derzeitigen Untersuchungshäftling. Hinter E., der einen nach eigenen Angaben den „Lichtblick – Verein für Soziale Verantwortung“ führt, scheint eine größere Personengruppe zu stecken. Die habe E. mit Dave nach der vorgeworfenen Kindesentziehung aufgesucht. Das geht aus Internettexten seiner Freunde hervor und aus einem Video, auf dem Dave M. beteuert, er sei freiwillig mitgegangen. Er danke „den ganzen Leuten, die mir geholfen haben“.Ob und wie der Jugendliche möglicherweise unter Druck gesetzt wird, ist offen. Internettexte deuten darauf hin, dass ihm gesagt wurde, bei einer Rückkehr in deutsche Jugendhilfeeinrichtungen drohten ihm Organentnahmen. Der Angeklagte Frank E. kann bei einem Schuldspruch wegen Kindesentziehung mit Geldstrafe oder Haft bis zu fünf Jahren bestraft werden. Ein Gutachter hat ihm allerdings eine eingeschränkte Schuldfähigkeit attestiert.

Verwendete Quellen:

 

Beim Versuch die Linkadresse zu kopieren erscheint die Meldung:

  1. 404 That’s an error.

The requested URL / was not found on this server. That’s all we know.

Dies deutet also darauf hin, dass der Beitrag inzwischen wieder gelöscht wurde. Schon gestern, als der Beitrag noch abrufbar war, gab es dort keine Kommentarfunktion. Der Leser war also nicht in der Lage, den Unsinn von Dietmar Seher, der wohl eher ein geistig Blinder sein dürfte, zu kommentieren.

Eigentlich ist der Beitrag nur Schrott, wenn man jedoch bedenkt, dass der Beitrag von jemand veröffentlicht wurde, dem durchaus klar sein müsste, dass Jugendämter immer wieder massive Fehler begehen, dann muss man diesen Beitrag wohl als Frechheit bezeichnen.

Ich bemerke schon seit Jahren, dass sowohl die Bundeskanzlerin, als auch die jeweiligen Bundespräsidenten bei ihren Weihnachts-und Neujahrsansprachen regelmäßig mehr Zivilcourage von den Bürger fordern. Wenn dann jemand, wie zum Beispiel Frank Engelen, nicht mehr bereit ist, die Fehler von Behörden, insbesonders den Jugendämtern, und der Justiz tat-und wortlos hinzunehmen, wenn dann jemand wirklich mal Zivilcourage zeigt, dann wird er ganz schnell als angeblicher Reichsbürger oder angeblicher Rechtsradikaler diffamiert.

Dietmar Seher, bei dem man den Eindruck gewinnen kann, es handele sich bei ihm möglicherweise um einen Alzheimer Kommunisten, schreibt also über den Begriff REICHSBÜRGER:

Sogenannte „Reichsbürger“ erkennen Existenz und Autorität des deutschen Staates nicht an. Staatliches Handeln ist aus ihrer Sicht illegal und muss ignoriert oder notfalls abgewehrt werden.

Eine wirklich blöde Definition, denn sofort muss man sich die Frage stellen, was das mit Frank Engelen zu tun haben soll? Frank Engelen hat niemals behauptet, dass der deutsche Staat nicht existieren würde. Auch hat der nie behauptet, dass staatliches Handeln grundsätzlich illegal wäre. Reichsbürger erkennen zum Beispiel regelmäßig das Grundgesetz nicht als gültig an. Frank Engelen hingegen hat niemals die Gültigkeit des Grundgesetzes bezweifelt, sondern er besteht ausdrücklich darauf, dass auch Behörden und Justiz sich an das Grundgesetz zu halten haben. Dies gilt besonders für Art. 6 des Grundgesetzes, wonach der Staat Familien zu schützen hat. Wer also nun wirklich Frank Engelen als REICHSBÜRGER bezeichnet, gibt zu erkennen, dass er von diesem Thema wirklich keine Ahnung hat.

Obwohl der Beitrag eigentlich Frank Engelen und Dave Möbius thematisiert, verbreitet der Autor hier noch völlig abstruse Theorien, die schon im Ansatz überhaupt nichts mit Frank Engelen zu tun haben, ihn aber in ein gefährlich schlechtes Licht rücken sollen. Ich will den Beitrag von Dietmar Seher hier nochmals verkürzt veröffentlichen, und dabei den Unsinn weglassen, bzw. markieren, der überhaupt nicht im Zusammenhang mit Frank Engelen steht, oder nachweislich eindeutig falsch ist.

Anklage in Chemnitz

Die verschwundenen Kinder und die „Reichsbürger“

Landschaft in den polnischen Masuren: Ein Video von Dave M. soll in den masurischen Wäldern entstanden sein. Doch auch die groteske Inszenierung führte Ermittler nicht auf die Spur des Verschwundenen. (Quelle: imago images

Die „Reichsbürger“-Szene verhilft Jugendlichen gezielt zur Flucht aus staatlicher Obhut. Davon gehen Ermittler aus. Ein 53-Jähriger muss sich jetzt vor Gericht verantworten.

Wo ist Dave? Polizei, Staatsanwälte und Jugendämter fahnden seit einem Jahr nach dem Verbleib eines damals 17-jährigen Jugendlichen. Er lebte bis zum Oktober 2018 in einer Jugendhilfeeinrichtung auf der Ostseeinsel Rügen. Dann verschwand er – bis heute spurlos.

Politisch brisant: Dave M. ist bei seiner Flucht wahrscheinlich von Personen aus dem Umfeld der „Reichsbürger“-Szene gezielt unterstützt und dann möglicherweise nach Osteuropa gebracht worden. Davon gehen Staatsanwälte in Chemnitz aus. Einer der mutmaßlichen Drahtzieher, Frank E., sitzt in Sachsen in Untersuchungshaft und wartet auf seinen Prozess.

Kampf gegen angeblichen „Kinderklau“

Sogenannte „Reichsbürger“ erkennen Existenz und Autorität des deutschen Staates nicht an. Staatliches Handeln ist aus ihrer Sicht illegal und muss ignoriert oder notfalls abgewehrt werden. Verfassungsschützer beobachten die Szene und schätzen sie auf rund 19.000 Personen, knapp 1.000 von ihnen rechtsextrem. Einige sind Schusswaffen-affin. Eine Gruppe bedrohte zuletzt Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Seit einiger Zeit gehen Aktivisten der Szene gegen die Inobhutnahme von Kindern durch den Staat vor, belästigen, verleumden und bedrohen Mitarbeiter. Die Unterstützung von Flucht aus Jugendhilfeeinrichtungen könnte dabei eine neue, verschärfte Gangart bedeuten. Denn staatliche Jugendämter, die zuletzt jährlich bis zu 40.000 vernachlässigte Jugendliche aus instabilen Familien herausholten, sind aus ihrer Sicht eine „Kinderklau-Mafia“.

„Wissen nicht, wo der Junge ist“

Für die „Reichsbürger“-Szene ist dieses Thema inzwischen ein zentraler Diskussionsstoff. Die angeblichen „Kindersklaven“ müssten aus den „Kinderknästen“ befreit werden. Auf einem Szene-Seminar in der Schweiz behauptete ein Referent laut Recherchen von Correctiv und des ZDF, deutsche Behörden nähmen Kinder in Obhut, um sie gleichgeschlechtlichen Paaren zur Pflege zu geben oder mit ihnen Rituale zu veranstalten.

Wo sich Dave derzeit aufhält, bleibt auch ein Jahr nach seinem Verschwinden völlig offen. „Wir wissen nicht, wo der Junge ist“, sagte die Chemnitzer Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart zu t-online.de. Es gebe Hinweise, er könne in Polen, in Tschechien oder auch in der Ukraine sein. Die Aktivisten begleiten ihre Aktionen mit zahlreichen Internetvideos. In einem offensichtlich inszenierten Video tritt der 17-Jährige nach seiner Flucht mit seinem leiblichen Vater auf – ein Treffen angeblich in den masurischen Wäldern.

Auch Mädchen geriet in die Fänge

Mit dem Ingenieur Frank E. sitzt seit Februar der mutmaßliche Haupttäter in U-Haft. Die Chemnitzer Ankläger werfen dem 53-Jährigen vor, verantwortlich für das Verschwinden von Dave M. zu sein – und ein entscheidender Drahtzieher in der Szene. Sie haben den Mann der zweifachen Kindesentziehung angeklagt. Der Prozess beginnt am 4. November. Über den Aufenthaltsort von Dave, den er laut Anklage über bislang unbekannte tschechische Mittelsmänner ins Ausland geschleust hat, will E. nichts wissen.

Er wird sich in diesem Prozess auch für die Entziehung eines heute 18-jährigen Mädchens aus Bocholt verantworten müssen. Das Mädchen hat nach einigen Wochen der Flucht durch Schrebergarten-Verstecke in Lübbecke und Bremen seine Mutter kontaktieren und sich aus dem Einflussbereich der Aktivisten lösen können.

Haft- und Geldstrafen bereits 2017

Für Dave ist der Kontakt mit der Szene nicht neu. Der 17-Jährige wurde schon einmal als Zwölfjähriger aus einem Heim im niedersächsischen Friedeburg „befreit„. Die Täter wurden 2017 zu Haft beziehungsweise Geldstrafen verurteilt. Beim Prozess marschierten laut einem Bericht des „Ostfriesischen Kuriers“ zahlreiche Demonstranten „mit Nähe zur Szene der Reichsbürger und Verschwörungstheoretiker“ auf. Die Nähe zu den „Reichsbürgern“ vermutet die Staatsanwaltschaft in Chemnitz auch beim derzeitigen Untersuchungshäftling. Hinter E., der einen nach eigenen Angaben den „Lichtblick – Verein für Soziale Verantwortung“ führt, scheint eine größere Personengruppe zu stecken. Die habe E. mit Dave nach der vorgeworfenen Kindesentziehung aufgesucht. Das geht aus Internettexten seiner Freunde hervor und aus einem Video, auf dem Dave M. beteuert, er sei freiwillig mitgegangen. Er danke „den ganzen Leuten, die mir geholfen haben“.


Ob und wie der Jugendliche möglicherweise unter Druck gesetzt wird, ist offen.
Internettexte deuten darauf hin, dass ihm gesagt wurde, bei einer Rückkehr in deutsche Jugendhilfeeinrichtungen drohten ihm Organentnahmen. Der Angeklagte Frank E. kann bei einem Schuldspruch wegen Kindesentziehung mit Geldstrafe oder Haft bis zu fünf Jahren bestraft werden. Ein Gutachter hat ihm allerdings eine eingeschränkte Schuldfähigkeit attestiert.

Verwendete Quellen:

Der Text in grau und durchgestrichen hat mit Frank Engelen bzw. Dave überhaupt nichts zu tun. Der Text in rot ist nachweislich schlichtweg falsch, so war Dave zum Beispiel nicht 17 Jahre alt, als er 2018 aus dem Kinderzentrum (KZ) flüchtete, sondern erst 16 Jahre alt. Der Text im blau bezieht sich auf sehr wichtige Aussagen von Dave, die belegen, dass Frank Engelen niemals eine Kindesentziehung bezüglich Dave Möbius begangen hat.

Interessant erscheint der Text:

Denn staatliche Jugendämter, die zuletzt jährlich bis zu 40.000 vernachlässigte Jugendliche aus instabilen Familien herausholten,…

Die 40.000 wurden rot markiert, weil diese Zahl lt. offizieller Statistik knapp daneben ist.

Im Jahr 2005 wurden 25.664 Kinder von den Jugendämtern in Obhut genommen. Die Inobhutnahmen stiegen dann bis zum Jahr 2016 auf immerhin 84.230 Fälle an, und waren damit mehr als doppelt so hoch, wie uns der Redakteur Dietmar Seher, der wahrscheinlich doch eher ein blinder Redakteur sein dürfte, weismachen möchte. Immerhin sind 84.230 Fälle mehr als doppelt so viele Fälle wie uns der gute Dietmar weismachen möchte. Und selbst wenn wir die Zahlen von 2018 nehmen, liegt der gute Dietmar noch immer 30 % daneben.

Bei genauer Betrachtungsweise könnte es aber sein, dass dieser falsche Satz noch das Richtigste in seinem Beitrag gewesen sein. Immerhin bezieht er sich bei der Zahl 40.000 auf vernachlässigte Jugendliche die aus instabilen Familien herausgeholt wurden. Vielleicht muss man diesen Satz ja so verstehen, dass Dietmar Seher damit zum Ausdruck bringen möchte, dass es sich bei den restlichen Inobhutnahmen um nicht vernachlässigte Jugendliche, um Jugendliche aus stabilen Familien gehandelt hat, die also tatsächlich nur in Obhut genommen wurden, weil sich damit einer eine goldene Nase verdienen möchte.

Das Dave bei seiner Flucht 2018 noch keine 17 Jahre alt war, sondern erst 16, wurde hier bereits erwähnt, auch diesbezüglich hat Dietmar Seher gezeigt, dass seine Recherchefähigkeiten ausgesprochen begrenzt sein dürften. Erst am 3. August 2019 wurde Dave 17 Jahre alt. An diesem Tag hat er auch mit Aktivisten telefoniert, und bestätigt, dass es ihm gut geht, und er nicht beabsichtigen würde, in dieses Land, besonders in das nächste Kinder-KZ, zurückzukehren.

Folgender Text wurde hier nicht farblich markiert, weil nicht genau bekannt ist, dieser Fall tatsächlich angeklagt ist.

Er wird sich in diesem Prozess auch für die Entziehung eines heute 18-jährigen Mädchens aus Bocholt verantworten müssen. Das Mädchen hat nach einigen Wochen der Flucht durch Schrebergarten-Verstecke in Lübbecke und Bremen seine Mutter kontaktieren und sich aus dem Einflussbereich der Aktivisten lösen können.

Sollte auch dieser Fall angeklagt sein, so kann schon jetzt gesagt werden, dass Herr Engelen damit nun wirklich sehr wenig zu tun hat. Fakt ist, dass dieses Mädchen von niemanden entführt wurde, sondern sich ebenso, wie auch Dave, selbst aus der Einrichtung entzogen hat. Dies ist laut deutscher Rechtsprechung absolut straffrei. Es ist nachweislich auch unrichtig, dass das Mädchen erst noch einigen Wochen die Mutter kontaktiert hatte, und sich aus dem Einflussbereich der Aktivisten lösen konnte. Dieser Fall trug sich eindeutig ganz anders zu.

Für Dave ist der Kontakt mit der Szene nicht neu. Der 17-Jährige wurde schon einmal als Zwölfjähriger aus einem Heim im niedersächsischen Friedeburg „befreit„. Die Täter wurden 2017 zu Haft beziehungsweise Geldstrafen verurteilt.

Die Behauptung, dass Dave bereits als zwölfjähriger aus einem Heim „befreit“ wurde, ist unrichtig. Richtig ist vielmehr, dass Dave sich damals mehrfach bei den Behörden und der Justiz über seine erzwungene Unterbringung beschwert hatte, und deshalb drohte man ihm die Unterbringung in der Psychiatrie an. Wenn wir also in diesem Fall von einer Drohung mit einem empfindlichen Übel sprechen, dann sollte man sich mal überlegen, ob man nicht in den Reihen der Behörden, der Einrichtung, und der Justiz ermitteln sollte. Als Dave erfuhr, dass er tatsächlich weggebracht werden sollte, vermutlich in eine psychiatrische Einrichtung, da flüchtete er damals notgedrungen aus dem KZ (Kinderzentrum). „Befreit“ hat ihn auch damals niemand, denn es war auch niemand bekannt, was diese Staatsverbrecher mit dem Kind vorhatten.

Unrichtig ist auch die Behauptung, dass die Täter 2017 zu einer Haftstrafe verurteilt worden wären. Als Redakteur sollte man eigentlich wissen, dass man erst dann verurteilt wurde, wenn ein Urteil rechtskräftig geworden ist. Tatsächlich wurde die Angeklagte Angela Masch vom Amtsgericht Wittmund, welches durchaus auch als Täter in dem Fall Dave Möbius bezeichnet werden könnte, zu einer Haftstrafe verurteilt, aber gegen das Urteil hatte Frau Masch Rechtsmittel eingelegt, deshalb wurde die Verurteilung zu einer Haftstrafe auch niemals rechtskräftig. Man erkennt an einer solch verlogenen Behauptung eindeutig die tendenziöse Berichterstattung des Dietmar Seher.

Schön ist dann auch noch folgender Text.

Das geht aus Internettexten seiner Freunde hervor und aus einem Video, auf dem Dave M. beteuert, er sei freiwillig mitgegangen. Er danke „den ganzen Leuten, die mir geholfen haben“.

Ob und wie der Jugendliche möglicherweise unter Druck gesetzt wird, ist offen.

Zunächst muss festgestellt werden, dass Dave absolut freiwillig, selbstständig und selbstverantwortlich seine Gruppe verlassen hat, als die Verantwortlichen ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen waren, und man sich in Hamburg aufhielt, weil eine Betreuerin dort einen privaten Arzttermin hatte. Zu diesem Zeitpunkt kannte Dave Möbius den Herrn Engelen überhaupt nicht. Er flüchtete auch nicht sofort zu ihm, sondern suchte zunächst bei einer anderen Person Hilfe und Unterschlupf. Frank Engelen kann also überhaupt nicht für die grundsätzlich straffreie Selbstentziehung von Dave Möbius verantwortlich sein.

Nach der ersten Flucht in Hamburg kümmerte sich tatsächlich Frank Engelen irgendwann um den deutschen Flüchtling, weil andere Flüchtlingshelfer sich grundsätzlich immer nur um ausländische Flüchtlinge kümmern. Deutsche Kinder gehen denen regelmäßig am Arsch vorbei. Frank Engelen hatte dann zunächst versucht mit dem Behörden zusammenzuarbeiten, um eine vernünftige Lösung für Dave Möbius zu erreichen. Es waren jedoch die Behörden, die jegliche Hilfe für den hilfebedürftigen Dave verweigerten. Stattdessen kam die Polizei. Ein Gerichtsbeschluss konnte die Polizei zwar nicht vorlegen, trotzdem wollten die Dave mitnehmen. Dass der Junge keinen Bock mehr auf ein Kinderzentrum (KZ) hatte, hat er an diesem Tag sehr deutlich zum Ausdruck gebracht. Er versuchte nämlich vor der Polizei zu flüchten, damit die ihn nicht wieder der Willkür einer staatlichen Einrichtung aussetzen konnten.

Die Polizei konnte Dave zwar einfangen, und in das nächste Kinderzentrum (KZ bringen, aber noch in derselben Nacht flüchtete Dave erneut aus der Einrichtung. Dave war nun eindeutig klar, dass er in Deutschland nicht würde in Freiheit leben können, und wenn es tatsächlich eine Drohung mit einem empfindlichen Übel gab, dann ging diese Drohung eindeutig von der Staatsmacht aus, die klargemacht hatten, dass sie Dave unbedingt wieder in ein Kinder-KZ unterbringen wollen, und das obwohl Dave damals mit 16 Jahren schon sehr wohl das Recht besaß selbst zu entscheiden, dass er nicht in so einem Kinderkrippen-KZ leben will.

Aufgrund der drohenden Gewalt durch die Staatsmacht zog Dave es dann vor, und wie er ja berichtet zog er es freiwillig vor, dieses kinderfeindliche Land zu verlassen. Er dankte sogar den Menschen, die ihn bei seiner notwendigen Flucht ins Ausland halfen. Somit gibt es keine Straftat die Frank Engelen tatsächlich begangen haben könnte.

Dietmar Seher behauptet auch noch, dass ein Gutachter bei Frank eine verminderte Schuldfähigkeit festgestellt hätte. Auch dies ist unrichtig, oder zumindest aus dem Zusammenhang gerissen. Richtig ist vielmehr, dass das Landgericht Chemnitz festgestellt hat, dass es für das Strafverfahren gegen Frank Engelen nicht zuständig ist, weil ihm weder eine Haftstrafe von mehr als vier Jahren droht, und auch keine Unterbringung in der Psychiatrie. Damit ist die Behauptung von Dietmar Seher falsch, der geschrieben hatte:

Der Angeklagte Frank E. kann bei einem Schuldspruch wegen Kindesentziehung mit Geldstrafe oder Haft bis zu fünf Jahren bestraft werden.

Würde Frank Engelen tatsächlich eine Haftstrafe von fünf Jahren drohen, dann müsse darüber nicht das Amtsgericht verhandeln, sondern die Strafsache würde beim Landgericht anhängig sein.

Das Amtsgericht Chemnitz hat tatsächlich ein Gutachten über die Schuldfähigkeit von Frank Engelen beantragt, aber soweit bekannt ist, wurde dieses Gutachten bisher nicht gefertigt. Und somit kann in diesem Verfahren bisher auch keine verminderte Schuldfähigkeit bei Frank festgestellt worden sein.

Wir wissen also nicht, zu welchem Ergebnis ein Gutachter bei Frank Engelen kommen wird, allerdings kann man sich schon vorstellen, wie ein Gutachten über den Redakteur Dietmar Seher ausgehen würde. Nach so einem schwachsinnigen Beitrag von Dietmar Seher muss wohl mit dem Schlimmsten bei dem Herrn gerechnet werden.

Beim Lesen des Dünnschies von dem geistig blinden Seher gewinnt man den Eindruck, dass er da einen ordentlichen Durchfall gehabt haben muss, und es besser gewesen wäre, wenn er dann nicht auch noch einen Kopfstand gemacht hätte, so wäre uns vielleicht sein geistiger Dünnschies erspart geblieben.

 

 

Ein Gedanke zu „Dietmar Seher berichtet über Frank E.“

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