Kauft nicht beim ….

Am 24. März 1933 titelte die Londoner Zeitung „Daily Express“ „Judea declares war on Germany“. Übersetzt heißt das ungefähr „Das Judentum erklärt Deutschland den Krieg.“

In dem Beitrag ging es um den Aufruf britischer Händler, wegen der antisemitischen Ausschreitungen in Deutschland keine deutschen Waren mehr zu kaufen.

Umgehend machte sich Goebbels ans Werk, und schrieb den Aufruf zum Boykott aller jüdischen Geschäfte in Deutschland ab dem 1. April 1933. Das war also kein Aprilscherz. Heute wird das ziemlich verschrien, aber dass es für den Aufruf einen Grund gab, nämlich den Aufruf in England, dass man keine deutschen Waren mehr kaufen solle, wird dabei regelmäßig verschwiegen.

Auch heute findet dieser Aufruf noch Nachahmer, die keineswegs schlauer sind wie damals. Allerdings kommen die heute eher aus der linken Ecke, was die Sache aber nicht besser macht.

Bereits 2011 forderten einige Linke dass man keine Früchte aus Israel kaufen solle. Diese Protestaktion fand in Bremen statt. Die Teilnehmer gehörten der Partei DIE LINKE an, also der Ramelow-Truppe, die gerade eine empfindliche Niederlage in Thüringen erlitten haben. Berichtet über die Aktion hat damals die JÜDISCHE ALLGEMEINE.

https://www.juedische-allgemeine.de/politik/linke-kaufen-nicht-bei-juden/

Es sieht also nicht unbedingt so aus, als ob die Linken unbedingt so viel schlauer sind als die Rechten.

Der in Österreich erscheinende WOCHENBLICK berichtete über den Aufruf eines Grünen-Politikers, der forderte, dass man nicht in Sachsen kaufen solle.

Grünen-Politiker ruft auf: Kauft nicht in Sachsen!

Bei soviel Grüner Hass auf östliche Bundesländer muss man sich sicherlich nicht wundern, dass die da kaum gewählt werden.

Die HAZ berichtet dann 2019 über den Boykott eines Bioprodukts, weil das von einer Firma stammt, die nicht dem linken Lager angehört. Offenbar dürfen Bio nur die Linken.

Klarer Fall, Hirse muss links sein.

 

https://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Das-Netz-brodelt-nach-Boykott-der-Produkte-eines-AfD-Funktionaers

Es ist immer wieder erstaunlich, dass manche den Aufruf der Nazis kritisieren,  aber dann solche Aktionen selbst wiederholen.

BESONDERS DUMM

 

Dummheit geht auch andersrum. Ein Buchladen hat diesen Zettel ausgehängt.

Er möchte also keine Bücher an AfD-Wähler verkaufen. Ob das schon strafrechtlich relevant ist, ist leider nicht bekannt.

Irgendwie kann diese Person auch nicht viel schauer sein, als es die Nazis damals waren. Im Gegenteil.

In Thüringen hat jeder Vierte die AfD gewählt. Das bedeutet, dass jeder Vierte mögliche Kunde seine Bücher woanders kaufen soll. Ob das wohl gut für das Geschäft sein soll?

 

 

 

 

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