Halli Galli in Herbertstr. 22

Diese E-Mail kam heute aus Gelsenkirchen. Natürlich liegt die Erlaubnis zur Veröffentlichung vor.

Hallo Freunde,

heute war ich mit meinem Elektromobil am Hauptbahnhof. Anschließend wollte ich mit dem Elektromobil Richtung Heimat. Der Weg führt mich am Krankenhaus vorbei. Dort muss ich mich entscheiden ob ich den kürzeren oder den schöneren Weg benutze. Heute entschied ich mich für den schöneren Weg. War das ein Fehler?

Der Weg führte an einer Bahnlinie vorbei. Viel Verkehr gibt es auf der Strecke nicht. Vielleicht fährt auf der eingleisigen Strecke drei bis vier Mal am Tag ein Zug.

Heute liefen mehrere Kinder auf den Gleisen. Das jüngste Kind dürfte vielleichtvier oder  fünf gewesen sein.  Ich sprach die Kinder an, und sagte ihnen, dass sie die Bahnlinie verlassen sollten. Die Reaktion war nicht wie erwartet. Ich hatte bewusst nicht mit den Kindern geschimpft, sondern die Kinder ganz freundlich angesprochen. Das älteste Mädchen reagierte sofort sehr unverschämt.

Da die Bahnlinie eingezäunt war mussten die Kinder in dieselbe Richtung gehen, wie ich, um eine Lücke im Zaun zu finden. Es gibt an einer Stelle einen Übergang über die Bahnstrecke, dort musste ich drüber. Auch die Kinder mussten zu dem Übergang, weil sie dort die Bahnlinie wieder verlassen konnten.

Die Kinder haben also die Bahnlinie an dem Übergang verlassen und warteten auf der anderen Seite von mir. Auch ich musste auf diese Seite und die Kinder rannten wieder davon. Eigentlich gab es dazu gar keinen Grund, denn nachdem die die Bahnlinie verlassen hatten, interessierten die mich gar nicht mehr. Auch das schlechte Benehmen interessierte mich nicht wirklich.

Ich hatte die Kinder bisher noch nicht in unserer Siedlung gesehen, und wunderte mich schon, dass die ausgerechnet in Richtung unserer Siedlung liefen. Ich war irgendwann auf  deren Höhe, und wollte denen nochmal klar machen, dass ihr Verhalten nicht ok war. Wenn ich denen sage, dass sie die Bahnlinie verlassen sollen, dann haben die mich nicht zu beschimpfen.

Einsichtig waren die Kids nicht. Der älteste Junge beschimpfte mich jetzt als Arschloch und Hund. Das wolle ich mir nicht gefallen lassen. Wenn ich mir das gefallen lassen würde, dann hätte ich zukünftig immer wieder Schwierigkeiten wenn ich diesen Kids begegnen würde.

Ich entschied mich nun dafür die Kinder solange zu verfolgen, bis die zu ihren Eltern gehen. Die hätte ich dann gerne über das Verhalten ihrer Kinder informiert. Das waren insgesamt 5 Kinder. 3 Mädchen und 2 Jungs.  Ich konnte natürlich nicht wissen, wie viele Eltern zu den 5 Kindern gehörten. Später stellt sich heraus, dass das evtl. nur eine Familie war, zumindest sah ich später 4 Kinder in einem Haus verschwinden.

Nachdem mich der älteste Junge als Arschloch und Hund beschimpft hatte, liefen die Kinder wieder zurück Richtung Bahnlinie. Sie liefen nicht bis zum Bahnübergang, sondern kletterten über den Zaun. Von dort bewarf mich der älteste Junge mit Steinen. Jetzt war für mich die Zeit gekommen die Polizei anzurufen.

Auch während ich mit der Polizei telefonierte warf der Junge weiter Steine in meine Richtung. Während dem Telefonat traf ein Stein meinen Skooter, was auch der Polizist hören konnte. Man schickte mir einen Streifenwagen vorbei. Allerdings waren die Kinder zwischenzeitlich schon weiter gelaufen. Ich hatte der Polizei meine Handynummer mitgeteilt, und verfolgte deshalb die Kinder weiter.

Die Kinder teilten sich, und ich konzentrierte mich auf den ältesten Jungen, weil er mich als Arschloch und Hund beschimpft hatte, und mich mit Steinen beworfen hatte. Erlief  mit einem anderen Jungen  Richtung Herbertstr. Im Haus 22 verschwanden dann die beiden Jungs. Kurze Zeit später kamen auch noch zwei Mädchen. Nur das jüngste Mädchen fehlte. Vielleicht gehörte das zu einer anderen Familie. Auch diese beiden Mädchen verschwanden dann in der Herbertstr. 22.

Die Polizei rief mich an, und teilte mir mit, dass sie an dem ursprünglichen Ort wären. Ich habe ihnen die neue Adresse in der Herbertstr. mitgeteilt. Während ich auf die Polizei wartete wurde im ersten Stock ein Fenster geöffnet. Ein Mann und eine Frau schauten raus. Ich war verwundert, denn der Mann sah aus wie ein Türke. Allerdings hatten die nichts mit den vier Kindern zu tun. Vermutlich waren die an das Fenster gegangen, weil die Kinder auf dem Flur ziemlich laut wurden. Der Mann behauptete, dass die Kinder nicht in diesem Haus wohnen würden, sondern im Nachbarhaus. Das war aber gelogen, und später wurde auch klar warum.

Jetzt kam auch die Polizei mit einem Transporter. Man forderte den Mieter auf die Tür zu öffnen. Nachdem die Tür geöffnet wurde bekam ich natürlich nicht mehr sehr viel mit. Allerdings war zu hören, dass es gleich tumultartig laut wurde. Allerdings habe ich später von der Polizei was erfahren.

Ich wusste, dass die Kinder die dritte Klingel von unten gedrückt hatten. Als die Polizei eintraf hat sich aber keiner mehr hören lassen. Die Polizei wusste also nicht in welche Wohnung sie mussten. Man hat sich einfach tot gestellt. Deshalb ging die Polizei zu dem Türken der aus dem Fenster gesehen hatte. Dort kam es dann zu dem Tumult. Auch ein größerer Hund muss in der Wohnung gewesen sein. Auch schien der Türke nicht unbedingt ein Freund der Polizei gewesen zu sein. Seine Reaktion dürfte nicht angemessen gewesen sein.

Ich bekam mit, dass die Haustür von innen ein Spalt geöffnet wurde, und ein Schuh dazwischen gelegt wurde, um zu verhindern, dass die wieder ins Schloss fällt. Ich nahm das zum Anlass um meinen Rollstuhl vor die Tür zu stellen, um zu verhindern, dass jemand fluchtartig das Haus verlassen kann.

Nach einigen Minuten kam dann mit Blaulicht ein weiterer Streifenwagen an. Ich begrüßte die Polizisten mit den Worten, dass ich nicht damit gerechnet habe, dass das so eskalieren könnte. Die Polizei offenbar auch nicht, aber in der Wohnung war es zwischenzeitlich ruhig geworden.

Als die Polizei den Einsatz beendet hatte wurde ich noch gefragt, ob ich Strafantrag stellen will. Das wollte ich natürlich nicht, denn es macht keinen Sinn Strafantrag gegen Kinder zu stellen.

Die Polizei hat mir noch erklärt, dass sie die Wohnung mit den Kindern nicht gefunden hat, aber ich denke, dass der Einsatz dennoch erfolgreich war.

Da es mir nicht um eine Strafanzeige ging, und die Kinder und deren Eltern den Polizeieinsatz sicherlich mitbekommen haben, werden die zukünftig ihr Verhalten überdenken. Die werden sich nicht mehr mit mir anlegen, und mich sicherlich auch nicht mehr mit Steinen bewerfen.

Ich habe dann noch die Klingelanlage des Hauses fotografiert, und da wurde klar, warum der Türke am Fenster erzählt hat, dass die Kinder angeblich im Nachbarhaus wohnen würden.

An der Klingelanlage gab es drei Namen. Die drei Klingelschilder hatten alle denselben Nachnahmen. Es handelt sich also um einen türkischen Clan der dort in dem Haus wohnt, und der Türke am Fenster wollte deshalb nicht erwähnen zu wem seiner Verwandtschaft die Kinder gehören, deshalb wollte er mir erklären, dass die betreffenden Kinder angeblich im Nachbarhaus wohnen würden.

 

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