Medienskandal: RTL missachtet Kunst- und Meinungsfreiheit bei Xavier Naidoo

Da war doch mal was. Da gab es doch vor kurzem einen Medienskandal um den WDR. Im wieder her wurde ein Kinderchor instrumentalisiert, der aus dem Lied: „meiner Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ einen Medienskandal gemacht hatte, indem man die Omas zunächst zur Umweltsau erklärt hatte, und ein WDR-Mitarbeiter hatte dann den Vogel noch abgeschossen, indem er verbreitete, unsere Omas seien zwar keine Umweltsau gewesen, dafür aber eine Nazisau.

Beim WDR handelt es sich um einen öffentlich-rechtlichen Sender. Heute zeigt uns RTL, dass auch die privaten Sender durchaus in der Lage sind einen Medienskandal zu produzieren.

Zu den beliebtesten Sendung bei RTL gehört Deutschland sucht den Superstar (DSDS). In dieser Sendung bewerten Dieter Bohlen und andere Experten die Gesangsleistungen von Nachwuchsstars. Auch Xavier Naidoo gehört dieser Jury an. Xavier Naidoo gehört zu den erfolgreichsten Sängern dieses Landes, und besitzt sogar einen Migrationshintergrund. Ein erfolgreicher Sänger mit Migrationshintergrund, das müsste doch eigentlich bei unseren Politikern, und auch in den Medien besonders gut ankommen, aber dummerweise hat der Sänger auch noch eine eigene Meinung, die nicht gerade Mainstream tauglich ist. Hartnäckig weigert sich Xavier Naidoo ein Loblied auf Merkels Einwanderungspolitik zu singen. Er wagt es sogar diese Politik, und das Verhalten mancher Zuwanderer zu kritisieren.

Aktuell ist ein Video aufgetaucht, in dem der Sänger Gewalt und Mord von Zuwanderern kritisiert. Eigentlich sollte dies in einem angeblich freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat völlig unproblematisch sein, aber viele Gutmenschen haben sich über den Text des Liedes nicht besonders gefreut. Wie üblich wirft man Leuten die die grenzenlose Einwanderungspolitik der Bundesregierung kritisieren vor, dass sie Rassismus verbreiten würden. Aus diesem Grund hier mal ein Auszug ein Auszug des Liedtextes.

Doch Hauptsache es ist politisch korrekt, auch wenn ihr daran verreckt und noch mal: ich habe fast alle Menschen lieb. Aber was, wenn fast jeden Tag ein Mord geschieht, bei dem der Gast dem Gastgeber ein Lebensstil.

Und wer den Sänger kennt, wer ihn in DSDS gesehen hat, wird bestätigen können, dass er dort täglich mit Ausländern und Deutschen, sowie mit Heteros, Lesben und Schwulen zu tun hatte, und er dort nicht Probleme mit den Leuten hatte. Er ist bei DSDS noch nie durch Rassismus oder ähnlichem aufgefallen. Aber natürlich ist es sein Recht die Einwanderungspolitik der Bundesregierung zu kritisieren, die tatsächlich zu vermehrter Gewalt, Mord, Totschlag und Vergewaltigungen durch Zuwanderer geführt hat. Das Lied von Xavier Naidoo ist also von der Kunst-und Meinungsfreiheit gedeckt, und hat überhaupt nichts mit Rassismus zu tun.

RTL hat nun den Sänger aus der Sendung geworfen, und schreibt dazu:

„Nach den umstrittenen Äußerungen von Xavier Naidoo in einem selbst gedrehten Video, das heute in den sozialen Netzwerken geteilt wurde, hat sich RTL entschlossen, den Sänger aus der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“ auszuschließen“

RTL steht für Vielfalt im Programm. Wir sind Verfechter der Meinungsfreiheit. Dazu gehört aber auch, dass wir jede Form von Rassismus und Extremismus entschieden ablehnen. Die jetzt aufgetauchten Videos von Xavier Naidoo haben uns massiv irritiert. Der Sänger bleibe RTL viele Antworten schuldig.“

Die Meinung von RTL wird hier nicht geteilt. Das Verhalten des Senders zeigt vielmehr, dass die Kunst-und Meinungsfreiheit hier massiv missachtet wird. Den behaupteten Rassismus und Extremismus gibt es tatsächlich nicht. Den gab es bisher weder in der Sendung, noch in dem aktuellen Lied von Xavier Naidoo. Das Verhalten von RTL wird hier mal wieder als weiteren Medienskandal angesehen. Der Angriff auf die Kunst-und Meinungsfreiheit ist mit unserem Grundgesetz nicht vereinbar. Aus diesem Grund hat RTL den Sänger sofort wieder in die Jury von DSDS aufzunehmen. Vielleicht sollte man, analog wie beim WDR, eine Demo bei RTL anmelden und durchführen.

Ergänzend wird noch erwähnt, dass der Sänger mit Migrationshintergrund genau das von sich gegeben hat, was viele andere anständige Menschen mit Migrationshintergrund  auch schon lange denken. Denn es gibt viele anständige Ausländer bzw. Menschen mit einem Migrationshintergrund denen die grenzenlose Zuwanderung und die importierte Gewalt durch diesen Personenkreis nicht gefällt.

Natürlich springen auch die Systemmedien mal wieder auf diesen Zug auf. So schreibt z. B. die BERLINER MORGENPOST:

Xavier Naidoo singt von vermeintlicher Gefahr durch „Gäste“

In dem 55 Sekunden langen Video singt Naidoo über die vermeintliche Gefahr, die von „Gästen“ ausgehe. Viele werfen dem 48-Jährigen die Verbreitung rechter Thesen vor.

https://www.morgenpost.de/vermischtes/article228670563/Xavier-Naidoo-Heikles-Video-aufgetaucht-was-der-Saenger-sagt.html

Die Zeitung vermeidet es also sich selbst dazu zu positionieren, sondern schiebt das auf andere ab. Nicht die Zeitung wirft dem Sänger die Verbreitung rechter Thesen vor, sondern angebliche „Viele“.

Nicht die Zeitung erkennt in dem Lied asylfeindliche und rechte Theorien, sondern angeblich „viele Nutzer und und Nutzerinnen“. Geschickt gemacht, so kann man am Ende seine Hände in Unschuld waschen.

Weiterhin schreibt die BERLINER MORGENPOST:

Tatsächlich registrierte das BKA im Jahr 2018 einundsechzig Tötungsdelikte, in denen Zuwanderer tatverdächtig waren. Die Nationalität der Opfer wird in der Statistik nicht genannt. Gegenüber dem Magazin „watson“ sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums bei einem Faktencheck zu der Theorie bereits 2019: Die Aussage, nach der täglich ein Mensch in Deutschland von Asylbewerbern getötet werde, sei falsch.

WIKIPEDIA veröffentlicht dazu eine Statistik die leider im Jahr 2016 endet.

Neben den absoluten Zahlen sind dort auch die Zahlen umgerechnet auf 100.000 Einwohner veröffentlicht.

1995 : 4.908 : 6,02 :

2000 : 3.676 : 4,479

2005 : 3.549 : 4,30

2010 : 3.261 : 3,9

2011 : 3.135 : 3,8

2012 : 3.028 : 3,7

2013 : 2.951 : 3,7

2014 : 2.962 : 3,7

2015 : 2.991 : 3,6

2016 : 3.242 : 3,9

Bis zum Jahr 2014 erkennt man also ein Absinken der absoluten Zahlen, und auch die Tötungsdelikte pro 100.000 Einwohner gingen zurück.

2015 gab es dann einen starken Anstieg der Bevölkerungszahl durch Zuwanderung. Bei einem Anstieg der Gesamtbevölkerung kann man auch mit einem Anstieg der Tötungsdelikte erwarten. Tatsächlich gab es 2015 wieder einen Anstieg bei den Tötungsdelikten. Durch den starken Anstieg der Bevölkerung führte dies aber noch nicht zu einem Anstieg pro hunderttausend Einwohner.

Dies änderte sich dann 2016. Sowohl die Gesamtzahl der Tötungsdelikte als auch die Tötungsdelikte pro 100.000 Einwohner stiegen 2016 stark an. Ein Zusammenhang mit der starken Zuwanderung lässt sich wohl kaum leugnen.

Bei 3.242 Tötungsdelikten im Jahr gibt es auch mehr als ein Tötungsdelikt pro Tag. Ob es mehr oder weniger als ein Tötungsdelikt pro Tag durch Ausländer, Flüchtlinge, Migranten oder Zuwanderer gibt, ergibt sich natürlich nicht aus der Statistik.

Das ist aber auch völlig egal. Es gibt nicht nur das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung, sondern auch die Kunstfreiheit

Die Kunstfreiheit ist ein Grundrecht, das dem Schutz künstlerischer Ausdrucksformen dient. In Deutschland ist es in Art. 5 Absatz 3 des Grundgesetzes (GG) verankert. Dort zählt es zu den am stärksten geschützten Grundrechten des deutschen Grundrechte-Katalogs. Das Bundesverfassungsgericht zählt die Kunstfreiheit zu den Kommunikationsgrundrechten und erachtet es daher als wesentlich für die demokratische Grundordnung. https://de.wikipedia.org/wiki/Kunstfreiheit

Das bedeute, dass ein Künstler auch singen darf, dass es pro Tag einen Mord durch eine bestimmte Personengruppe gibt, auch wenn es pro Tag nur 0,5 Morde sind.

Immerhin singen Musiker in Liebeslieder auch gerne mal von brennenden Herzen, obwohl jeder weiß, dass ein Herz, das tatsächlich brennt ein massives Gesundheitsproblem darstellt, und sicherlich nichts mehr mit Liebe zu tun hat.

 

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