Uwe´s Luxusleben im Kinderheim

Uwe* (*Name geändert) ist/war ein Heimkind. Die Vorgeschichte können wir uns hier ersparen. Es gibt genug unfähige Jugendamtsmitarbeiter, und es gibt von daher auch genügend unberechtigte Inobhutnahmen. Wir müssen den zahlreichen Berichten über unfähige Jugendämter, und unberechtigte Inobhutnahmen keine weitere Geschichte hinzufügen.

Wenn sie wollen, dann glauben sie, dass auch in diesem Fall die Inobhutnahme unberechtigt war, wenn nicht, dann glauben sie das Gegenteil. Es soll uns in diesem Beitrag nicht darum gehen.

Angeblich soll Uwe*ein besonders schwieriges Kind, bzw. ein besonders schwieriger Jugendlicher sein. Wir kennen ihn, und wer ihn kennt, kann das eigentlich nicht bestätigen. Für ein Kinderheim oder Jugendeinrichtung lohnen sich natürlich angeblich schwierige Kinder. Es gibt einfach mehr Geld für die Betreuung von schwierigen Kindern, auch wenn die in Wirklichkeit gar nicht besonders schwierig sind.

Für Uwe* erhält das Kinderheim 9.000 Euro im Monat. Monat für Monat natürlich. Der normale Satz beträgt zwischen 4.000 und 5.000 Euro. Für Uwe* gibt es also nur das Doppelte, und das ist für angeblich schwierige Fälle noch nicht mal übermäßig viel. In richtig schwierigen Fällen  gibt es auch schonmal bis zu 25.000 Euro im Monat. Aber Uwe* ist ja nicht angeblich besonders schwierig, sondern angeblich einfach nur schwierig.

Für Uwe* gibt es also keine 25.000 Euro im Monat, sondern „nur“ 9.000 Euro jeden Monat. Was kann man dafür erwarten?

Der „schwierige“ Uwe* will ja gar nicht im Heim leben, sondern lieber bei seiner Familie, und die findet Uwe* nicht besonders schwierig. Der „schwierige“ Uwe* und seine Familie konnten nun das Jugendamt überzeugen, dass Uwe* zunächst bei der Familie bleibt. Leider hat der „schwierige“ Uwe* noch ein paar Sachen in dem Heim, das monatlich  9.000 Euro kassiert. Und die bekommen die schlappen 9.000 Euro auch jetzt noch, wo der „schwierige“ Uwe* bei der Familie lebt.

Die Familie ist jetzt ins Heim gefahren, um die Sachen des „schwierigen“ Uwe* abzuholen. Was hat wohl so ein Kind für persönliche Dinge, für die der Steuerzahler Monat für Monat 9.000 Euro an eine Jugendhilfeeinrichtung überweist? Um es gleich zusagen, er hat soviel persönliche Dinge angehäuft, dass die Mutter beinahe in Tränen ausgebrochen ist.

Fangen wir mal mit den Socken an. Wie viel Socken hat ein nicht besonders schwieriges Kind, das zu Hause bei seinen Eltern lebt die vielleicht von Hartz4 leben müssen?

Vater, Mutter und zwei Kinder leben dann vielleicht von 2.000 Euro monatlich incl. Miete. Ob die sich vielleicht 6 oder 10 Paar Socken leisten können für ein Kind? Immerhin kosten 6 Paar Socken mindestens 5 Euro. Ein Dutzend Socken also kosten ungefähr 10 Euro.

Wenn Hartz4-Empfänger 10 Euro für Socken ausgeben können, wie viele Socken wird dann wohl so ein 9. 000 Euro teures Heimkind besitzen?

Es waren 3 paar Socken. Und es waren 3x Unterwäsche. Das klingt nun nicht unbedingt nach Luxus pur. Im Gegenteil. Die Mutter brach fast in Tränen aus, und wir fragen uns, ob vielleicht doch nicht Uwe* der „Schwierige“ ist, sondern vielleicht doch eher die Jugendhilfeeinrichtung, die vielleicht nicht wissen, was sie mit der ganzen Kohle machen sollen, die sie von uns Steuerzahlern monatlich dafür bekommen, dass sie Kinder und Jugendliche betreuen. Eigentlich sollte man Kinder und Jugendliche für 9.000 Euro im Monat nicht nur betreuen, sondern vernünftig betreuen.  Am fehlenden Geld kann es doch wohl nicht liegen, oder?

Übrigens, solche Berichte liegen uns nicht nur von Uwe* vor, sondern auch von zahlreichen anderen Kindern die ein Luxusleben im Kinderheim fristen.

Kaputte Schuhe und Socken, Löcher in Pullovern, Winterkleidung im Sommer, aber für 4.000 bis 5.000 Euro im Monat, oder für bescheidene 9.000 Euro pro Monat, oder schäbige 25.000 Euro, da kann man doch nicht erwarten, dass die Kinder auch noch vernünftige Kleidung erhalten, oder etwa doch?

 

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