Gelsenkirchen: Entwicklung der Einwohnerzahl und Wahlberechtigten

Europawahl 2004 – Wahlberechtigte: 195.849 – Einwohner* 270.109
Kommunalwahl 2004 – Wahlberechtigte: 204.238 – Einwohner* 270.109
Landtagswahl 2005 – Wahlberechtigte: 193.891 – Einwohner* 268.102
Bundestagswahl 2005 – Wahlberechtigte: 193.519 – Einwohner* 268.102
Europawahl 2009 – Wahlberechtigte: 187.853 – Einwohner* 259.744
Bundestagswahl 2009 – Wahlberechtigte: 187.486 – Einwohner* 259.744
Kommunalwahl 2009 – Wahlberechtigte: 198.087 – Einwohner* 259.744
Landtagswahl 2010 – Wahlberechtigte: 186.354 – Einwohner* 257.981
Landtagswahl 2012 – Wahlberechtigte: 183.455 – Einwohner* 257.607
Bundestagswahl 2013 – Wahlberechtigte: 181.476 – Einwohner* 257.850
Europawahl  2014 – Wahlberechtigte: 180.811 – Einwohner* 257.651
Kommunalwahl 2014 – Wahlberechtigte: 195.313 – Einwohner* 257.651
Landtagswahl 2017 – Wahlberechtigte: 176.670 – Einwohner* 260.305
Bundestagswahl 2017  – Wahlberechtigte: 175.210 – Einwohner* 260.305
Europawahl 2019 – Wahlberechtigte: 172.667 – Einwohner* 259.645
Kommunalwahl 2020 – Wahlberechtigte: 188.716 – Einwohner* ???
* Die Einwohnerzahl bezieht sich immer auf den 31.12. des jeweiligen Jahres. Dagegen bezieht sich die Zahl der Wahlberechtigten jeweils auf den Tag der Wahl, deswegen existieren für einige Jahre auch unterschiedliche Angaben über die Wahlberechtigten.
Man sieht, dass die Zahl der Wahlberechtigten von Wahl zu Wahl niedriger wird, auch in den Jahren, in denen die Einwohnerzahlen von Gelsenkirchen angestiegen war. Also auch 2013, 2014 und 2017 sank die Zahl der Wahlberechtigten.
Zwischen 2012/2013 stieg die Einwohnerzahl von Gelsenkirchen um 243, während die Zahl der Wahlberechtigten zwischen 2012/2013 um 1979 sank.
Zwischen 2014/2017 stieg die Bevölkerung sogar um 2654, trotzdem sank die Zahl der Wahlberechtigten um 5601. Damit ist klar, dass der Ausländeranteil in dieser Stadt ständig ansteigt, und zwar nicht nur durch Zuwanderung von Ausländern, sondern besonders auch durch Flucht der einheimischen Bevölkerung.
Zwischen 2004 und 2017 sank die Zahl der Wahlberechtigten um mehr als 20.000, während die Bevölkerung nur um etwas weniger als 10.000 zurückging. Also wenn 20.000 wahlberechtigte Deutsche die Stadt verlassen haben, sind mindestens 10.000 Ausländer nach Gelsenkirchen gezogen.
Im Rat der Stadt Gelsenkirchen hat die SPD noch immer die absolute Mehrheit.  Das liegt vielleicht daran, dass die Wähler vieler anderen Parteien die Hoffnung längst aufgegeben haben, und die Stadt lieber verlassen haben. Trotzdem wird hier mal vorhergesagt, dass die SPD in Gelsenkirchen ein echtes Wahldebakel bei der Kommunalwahl im September 2020 erleben werden. Minus 20 % wird hier nicht nur erwartet, sondern sogar erhofft.
Ein Besucher aus Hamburg, der sogar Wahlkampf für Gerhard Schröder gemacht hatte, meinte, nachdem Besuch von Gelsenkirchen, dass er sich wundert, weshalb Gelsenkirchen noch keinen AfD-Oberbürgermeister hat.
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NACHTRAG 13.9.2020
Die Kommunalwahlen wurden hier rot markiert, weil man bei Kommunalwahlen bereits mit 16 Jahren wählen darf, und deshalb die Zahl der Wahlberechtigten nicht mit den anderen Wahlen vergleichbar ist.
Wie bereits vermutet hat bei der Wahl zum Oberbürgermeister die SPD-Kandidatin 20 % verloren. Die Partei selbst hat noch immer 15 % verloren. . 

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