Wieder haben Eltern nach jahrelangem Kampf das Sorgerecht für ihr Kind zurück.

ACHTUNG, am Mittwoch gab es beim Familiengericht Bremerhaven ein Sorgerechtsverfahren, wo es darum ging, dass man einer Mutter Teilbereiche des Sorgerechts entzogen hatte, und auf das Jugendamt übertragen hatte.

Im Vorfeld des Verfahrens wurde im Internet über den Fall berichtet. Da es bisher in diesem Verfahren noch kein Ergebnis gibt, konnte über den Ausgang hier auch noch nichts berichtet werden.

Allerdings gab es in der Woche vorher noch ein anderes Verfahren bei einem Familiengericht. Über dieses andere Verfahren wurde hier aus taktischen Gründen nichts berichtet. Der Ausgang war zwar bekannt, aber da der schriftliche Beschluss noch nicht vorlag, wurde hier das Ergebnis noch nicht kommuniziert.

Heute ist der Beschluss endlich eingegangen. Das Kind, das bereits 2020 aus der ersten Kindereinrichtung flüchtete, und seit Sommer wieder bei seinen Eltern wohnt, und bei seiner Schwester, hat jetzt auch das erreicht, was erreichen wollte. Das Sorgerecht wurde wieder an die Eltern übertragen.

Damit waren wir jetzt in zwei Fällen bei dieser Familie erfolgreich. Wir waren, und sind noch immer in dem Fall involviert, aber den Anteil an diesem Erfolg sollte nicht als zu hoch angesehen werden.

Weil das inzwischen beteiligte Jugendamt, bei allen Kindern auf der Seite der Familie steht, war es für uns angebracht, zurückhaltend zu sein. Leider muss aber festgestellt werden, dass die Rückübertragung des Sorgerechts etwas zu lange dauerte. Wirklich nachvollziehbar ist das nicht.

Auch der Termin beim Familiengericht gestalte sich komplizierter als gedacht. Obwohl alle Beteiligten von Anfang an eindeutig die Rückübertragung des Sorgerechts wollten, spielte sich die Richterin unnötig  auf.

Wieso musste die Richterin das Verfahren über Monate hinauszögern? Wieso musste die Richterin auf alten Gutachten und Kamellen rumreiten, obwohl jeder wusste, dass die Gutachten und Behauptungen des anderen Gutachtens gelogen, und absoluter Müll waren?

Wieso muss man so einen Firelanz machen, wenn es sich gezeigt hat, dass sich beide Kinder in der Obhut der Eltern wesentlich besser entwickelt haben, als zuvor in den Jugendhilfeeinrichtungen?

Und wieso braucht man eine 45 minütige Anhörung, plus Anhörung des Kindes, wenn die Anwesenden sich einig sind, dass die Inobhutnahme durch das erste Jugendamt willkürlich erfolgte, und sämtliche Anwesende der Meinung war, dass die Eltern das Sorgerecht zurückbekommen sollten?

Dem Kind war das im Prinzip egal, da er bereits seit Monaten bei den Eltern lebte, aber es gibt da noch ein Kind, das auch ganz dringend in den elterlichen Haushalt will, und unter der aktuellen Situation im Kinderheim enorm stark leidet. Die geplante Rückführung dieses Kindes verzögert sich durch diese unnötige Verschleppung um Monate, obwohl den Beteiligten bekannt ist, wie seh das Kind im Heim leidet.

 

2 Kommentare zu „Wieder haben Eltern nach jahrelangem Kampf das Sorgerecht für ihr Kind zurück.“

  1. Das gibt Hoffnung.
    Ob die „Sache“ nun tatsächlich ein gutes Ende gefunden hat?
    Normalerweise rücken Jugendämter mit den dazugehörigen Familienrichtern nicht von ihrem einmal gefällten Urteil ab – und sei es noch so widersinnig, noch so nachlässig erarbeitet, noch so gegen Vernunft und Erfahrung und Allgemeinmenschliches gerichtet.
    Den Eltern insbesondere hängt die Geschichte ein Leben lang nach.
    Wer steht nun für die angerichteten Schäden gerade, die mittels Materiellem nicht mehr gut gemacht werden können?

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    1. Danke für den Kommentar. Man sollte nicht nur lesen, sondern auch mal kommentieren, Danke dafür.

      Die Rückführung war möglich, weil die Familie auf den BdF gehört hatte. Wir hatten der Familie einen Umzug empfohlen. Dadurch war ein anderes Jugendamt, und ein anderes Familiengericht zuständig.
      Wäre die Familie in Stade geblieben, dann hätte Frau Kackies und das dortige Familiengericht sicherlich jegliche Rückführung verhindert, und die Familie weiter zerstört.

      Das Jugendamt Stade ist aus unserer Sicht eine Paradebeispiel für ein unbrauchbares Jugendamt. Und das Familiengericht dort nicht wohl gerne jeden Blödsinn des JA ab.

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