FREIHEIT für SHALOMAH

Ich will mich hier mal wieder melden. Wie ihr sicherlich wisst, bin ich hier nur noch selten aktiv, aber in diesem Fall will ich mich mal wieder zu Wort melden.

Zunächst der Hinweis, ich bin nicht religiös, zumindest nicht besonders. Ich bin auch kein Fan von Sekten, bin aber auch nicht generell dagegen.

12 Stämme, OCG oder andere sind nichts für mich, aber sie haben auf jeden Fall eine Existenzberechtigung.

Ich bin auch nicht damit einverstanden wie der Staat den heutigen Eltern vorschreibt wie sie ihre Kinder erziehen müssen. Es gibt zwar ein Grundgesetz, das festschreibt, dass die Erziehung das natürliche Recht der Eltern ist, aber die weiteren Gesetze schränken die Elternrechte und deren Erziehungskompetenz massiv ein. Dazu kommt dann auch noch häufig ein völlig inkompetentes Jugendamt hinzu, dass dann die Elternrechte kontrollieren soll.

Ich kenne die 12 Stämme nicht persönlich, und ich lehne es auch ab, dass man Kinder züchtigt, und damit begründet, dass dies in der Bibel steht. Wohlgemerkt, mir missfällt die Begründung.

Wer das nicht versteht, der sollte sich mal überlegen, dass der Staat zwar eine gewaltfreie Erziehung verspricht, aber der Staat selbst regelmäßig Gewalt gegen Kinder einsetzt, wenn er diese gewaltsam aus der Familie oder der Schule holen lässt. Auch Gewalt  in den Heimen oder der Psychiatrie ist dann an der Tagesordnung, während man die Eltern für jede Ohrfeige versucht zu kriminalisieren.

Eine Ohrfeige von den eigenen Eltern zur rechten Zeit schadet und schmerzt wahrscheinlich weniger, als die spätere Gewalt in der staatlichen Fremdunterbringung.

Ich bin mir sicher, dass es den Kindern bei ihren Eltern und den 12 Stämmen deutlich besser geht, als in der gewaltsamen Fremdunterbringung. Den Kindern bei den 12 Stämmen geht es garantiert nicht schlecht, und sie erleben dort eine glückliche Kindheit. Etwas was den Kindern in Heimen und bei Pflegeeltern fehlt.

Ich habe mich um entelternde Kinder seit 2013 gekümmert. Im Januar 2013 wurde Antonya gewaltsam aus der Schule geholt, und in ein marbedes Kinderheim gesteckt. Gleichzeitig hatte man den Kontakt zu den Eltern untersagt und verhindert. Die Bindung und die Liebe zu ihren Eltern konnte man aber nicht zerstören. Im August 2013 flüchtete das Kind aus dem Heim zurück zu den Eltern. Um eine erneute Inobhutnahme zu verhindern, musste die Familie nach Polen flüchten, und es begann der Kampf für die Familie. Am Ende waren wir erfolgreich. Im Juni 2014 entschied das OLG Celle, dass die Eltern endgültig das Sorgerecht für ihr Kind zurückbekamen.

Ich habe bis heute Kontakt zu Antonya und zu den Eltern. Ich kann bestätigen, dass die Eltern in der gesamten Zeit niemals erziehungsunfähig waren. Durch die Flucht aus dem Kinderheim und dem anschließenden Kampf blieben Antonya insgesamt 58 Monate Heimaufenthalt erspart.

Ein zweiter Fall gab es in Bochum. Hier gab es eine sehr lautstarke Frau, die behauptete, dass ihr das Jugendamt ihre zwei Kinder geraubt hätte. Im Laufe der Zeit stellte sich das dann aber anders heraus. So ganz stimmte das nicht, zumindest nicht beim ersten Kind. Die Frau konnte nicht dauerhaft unterstützt werden.  Dennoch bekam die Frau ihre Kinder später wieder zurück. Wer die Person kennt, der weiß, dass sich hier jeglicher weiterer Kommentar erübrigt.

Es gab aber noch eine weitere Familie aus Stade. Im Juni 2014 hat man der Familie die Kinder geraubt. Einer der damaligen Rechtsanwälte hat den Eltern dann empfohlen sich an mich zu wenden.  Es war schnell klar, dass die Eltern ihre Kinder nie zurückbekommen, wenn sie im Zuständigkeitsbereich des Jugendamtes Stades bleiben werden.

Nachdem die Eltern auf meine Empfehlung hin den Wohnort gewechselt haben, begann im Mai 2017 die Suche nach der ältesten Tochter. 13 Jahre war sie damals, als ich sie im Kinderheim gefunden hatte.

Eddy bestätigte, dass es nie einen berechtigten Grund gab, sie und ihre Geschwister aus der Familie zu rauben, und ins Heim zu stecken. Seit Mai 2017 hate Eddy wieder Kontakt zu ihren Eltern. Sie wurde überredet noch bis Oktober 2017 im Heim zu bleiben, und erst mit 14 aus dem Heim abzuhauen. Seit Oktober 2017 lebt Eddy wieder bei ihren Eltern. Wie schon Antonya, entwickelte sich auch Eddy bei ihren Eltern prächtig. Inzwischen ist sie volljährig. Bei Eddy gelang es ihr 48 Monate unnötige Heimunterbringung zu ersparen.

Auch der Bruder von Eddy flüchtete mit 14 Jahren aus dem Heim. Tayler ist zwar noch keine 18 Jahre, aber bis dahin wird auch ihm ungefähr 48 Monate unnötige Heimunterbringung erspart bleiben.

Bei der kleinen Schwester lief es noch besser. Im Februar 2021 kam sie zurück zur Familie. Damals war sie 10 Jahre alt. Bis sie 18 Jahre alt ist, werden ihr 92 Monate unnötige Heimunterbringung erspart geblieben sein.

92 Monate, 48 Monate, 48 Monate und 58 Monate bei vier verschiedenen Kindern, das macht insgesamt 246 Monate, also insgesamt über 20 Jahre, die den Kindern und den Eltern erspart werden konnten.

Und natürlich wurden auch dem Steuerzahler über 20 Jahre unnötige Kosten erspart.

Mir ist also bekannt, wie unfähig und willkürlich Jugendämter agieren können. Und ich beglückwünsche  SHALOMAH H. dass sie es, zumindest für den Moment geschafft hat, ihre Fremdunterbringung bei den Pflegeeltern zu beenden, und den Mut gefunden hat zu ihren richtigen Eltern zurückzukehren.

Seit ca. 8 Jahren wurde das Kind von ihren Eltern getrennt. Auch hier hat man es nicht geschafft, die Bindung des Kindes zu den echten Eltern zu zerstören.

Mal was zum Nachdenken.

Es wurden den Eltern der 12 Stämme ca. 40 Kinder entzogen. Lt. Presse sollen sich noch 3 Kinder, incl. SHALOMAH, in der Fremdbetreuung befinden. Aus anderen Quellen wurden mir mitgeteilt, dass es noch ca. 7 Kinder sein könnten. Die absolute Mehrheit befindet sich also nicht mehr in der Fremdunterbringung. Das lässt die Vermutung zu, dass die Eltern nicht wirklich so schlimm sein können, wie man sie versucht hinzustellen.

Es mag ja sein, dass die Kinder bei den 12 Stämmen vielleicht ohne Handys und/oder PC aufwachsen müssen, aber eine Kindeswohlgefährdung stellt das ganz sicher nicht dar.

Ich hoffe nur, dass der deutsche Staat die Jagd nach dem Kind endlich einstellt, und das Kind und die Eltern endlich in Ruhe zusammenleben lässt. Eine weitere Traumatisierung der Eltern und des Kindes  braucht jedenfalls niemand. Mit der Rückkehr zu ihren Eltern hat SHALOMAH klargemacht, wo sie leben möchte, und das sind nicht die Pflegeeltern.

Die TAZ berichtet:

Mögliche Entführung durch Sekte

Es kann sicherlich keine Zweifel geben, dass SHALOMAH  mal entführt wurde, aber das war damals, als die Kinder den Eltern geraubt wurden.

Wenn Kinder zu ihren leiblichen Kindern zurückkehren, dann kann man das wohl kaum als Entführung bezeichnen.

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