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Man kann sich auf nichts verlassen

Seit über 2 Jahren müssen wir mit Corona leben. Genau genommen stimmt das natürlich nicht, denn Coronaviren gibt es schon viele Jahre länger, und den ersten Coronafall, damals ein Einzelfall, gab es in Deutschland auch schon vor einigen Jahren. Aber die jetzige Coronapandemie gibt es seit Februar 2020.

Verfolgt man die Politik, dann muss man klar feststellen, dass das eine einzige Zickzack-Politik war, was in Sachen Corona betrieben wurde. Alleine schon wegen dieses Umstandes müsste man eigentlich mitbekommen, dass diese Politik nicht das richtige sein kann.  Kritik ist also mehr als berechtigt.

Trotzdem ist die Obrigkeitshörigkeit in diesem Land so verbreitet, dass man den Politikern jeden Unsinn glaubt, und man Kritiker als Coronaleugner beschimpft und verleumdet.

Es ist natürlich erkennbar Schwachsinn, wenn man sogar Menschen als Coronaleugner bezeichnet, die selbst an Corona erkrankten, und dennoch den politischen Unsinn kritisieren, den Lauterbach und Co regelmäßig veranstalten.

Corona gibt es, man kann daran erkranken, sogar schwer erkranken, und man kann sogar daran sterben. Aber man muss sich mal die Realitäten ansehen. Gibt es im Jahr mehr Corona-Todesfälle in Deutschland, oder sterben mehr Menschen an Krebs?

Es sterben jährlich nicht nur mehr Menschen an Krebs, sondern das Alter der Todesfälle ist bei Krebs jünger als bei Corona. Und der Leidensweg ist bei Krebs auch deutlich länger als bei den Corona-Todesfällen. Nur die Panikmache in der Öffentlichkeit ist bei Corona deutlich höher, als bei Krebs.

Die Überlebenschancen beim Krebs betrugen 2016 bei Frauen ca. 65 %, und bei den Männern bei 59 %. Bei Corona sieht das deutlich besser aus. 97 bis 98 % der Coronafälle verlaufen nicht tödlich. Und bei den Todesfällen durch oder mit Corona handelt es sich überwiegend um Menschen mit Vorerkrankungen.

Ich selber kann ja kein Coronaleugner sein, denn ich hatte ja im Dezember 2020 selbst Corona. Sogar einen schweren Verlauf. Allerdings hätte es diesen schweren Verlauf, mit Krankenhausaufenthalt überhaupt nicht geben dürfen. Mein eigentlicher Verlauf bestand zunächst aus Geschmacksverlust, sowie ca. 1,5 Stunden Schüttelfrost Anfang Dezember 2020.

Der Krankenhausverlauf wurde erst am 18.12.2020 notwendig, nachdem ich einige Tage zuvor ambulant im Krankenhaus behandelt werden musste, ohne überhaupt auf Corona getestet worden zu sein. Das war aber nicht das wirkliche Problem. Das Problem war, dass ich erst nach 4 Stunden und 15 Minuten wieder vom Krankentransport abgeholt wurde, und ich die meiste Zeit auf dem kalten Flur verbringen musste. Mir ging es dadurch von Stunde zu Stunde merkbar schlechter.

Ich habe am Ende aber dennoch überlebt, und heute, also fast 1,5 Jahre nach Corona sehr gute Antikörperwerte. Mein letzter Test vom 29.4.2022 ergab einen stolzen Wert von 1498.

Da der zwischenzeitlich schon mal niedriger war, hatte ich erneut Kontakt mit dem Virus, was die Antikörper nochmals erhöhte.

Ich bin chronisch krank, habe also Vorerkrankungen, denke aber nicht, dass meine Vorerkrankung eine große Rolle bei Corona spielen. Anders sieht das bei anderen Vorerkrankten aus.

Ich kenne eine Frau mit entsprechenden Vorerkrankungen. In den letzten 2 Jahren wollte man diese Frau schon 3x ins Hospiz einweisen. Sie hat einen aktuellen HB-Wert von 1,8. Viele Mediziner werden jetzt sofort sagen, dass das gar nicht möglich wäre, mit so einem HB-Wert noch zu leben.  Mit so einem HB-Wert ist man normalerweise schon tot. Von 82 Millionen Menschen in Deutschland gibt es vielleicht 5, die so einen niedrigen Wert haben. Ein normaler Wert bei Frauen liegt bei eiinem HB-Wert von 14. Unter einem Wert von 8 besteht sicherlich Lebensgefahr.

Mit einem HB-Wert von unter 2 lebt man normalerweise zu über 99 % nicht mehr. Natürlich hat man bei so einem unmöglichen HB-Wert noch zahlreiche weitere Folgekrankheiten. Da braucht man sicherlich auch kein zusätzliches Corona mehr. Mir war von Anfang an klar, dass Corona für diese Frau lebensgefährlich wäre. Das galt schon für die Ursprungsvariante. Nach der Ursprungsvariante verbreitete sich zunächst die Delta-Variante. Unsere Panikpolitiker behaupteten, dass die Varianten Delta und später Omikron viel ansteckender und gefährlicher wären, als die Ursprungsvariante.

Wenn also die Ursprungsvariante für Vorerkrankte schon lebensgefährlich ist, wie hoch sind dann die Überlebenschancen noch bei den Folgevarianten?

Sie sind etwas besser, weil uns auch mit dieser Behauptung unsere Panikpolitiker gelogen haben. Professor Bhakdi hatte erklärt, dass dies schlichtweg unmöglich ist. Natürlich ist es völlig normal, dass sich Viren verändern. Diese Veränderungen können natürlich auch dazuführen, dass ein Virus entweder ansteckender, oder aber gefährlicher werden. Virologen ist aber bekannt, dass eine Virusvariante nicht gleichzeitig ansteckender UND gefährlicher werden kann. Nur ein Entweder-Oder ist möglich.

Also auch hier wurden wir wieder von unseren Politgaunern belogen. Für chronisch Kranke ist das natürlich gut, denn bekanntlich  sind die Virusvarianten Delta und Omikron ansteckender, und können somit nicht gefährlicher sein. Damit steigen die Überlebenschancen für diesen Personenkreis etwas.

Dennoch bleibt Corona für diese Leute lebensgefährlich. Am besten, man bekommt es nicht, und natürlich auch nicht die Familie. Bis Ende April 2022 hat das auch ganz gut funktioniert, aber dann hat eines der Kinder den Dreck aus der Schule mitgebracht. Vermutlich war es der Junge. Der war auch als erster positiv getestet worden. Dann kam die Meldung, dass auch die seit Jahren chronisch schwerkranke Mutter positiv getestet wurde. Sowohl der Schnelltest, als auch der PCR-Test war positiv.

Wenn die Umstände nicht so wären, wie sie nun mal sind, wäre das ja nicht so problematisch. Es hat sich längst bestätigt, dass die Omikron-Variante harmloser ist, als eine starke Grippe, aber was nützt das einer Frau, die bei ihrem miserablen Gesundheitszustand auch an einer starken Grippe versterben könnte.

Am Montag, dem 25.4.2022, kam die Meldung auf Corona. Am Dienstag, dem 3.5.2022, hätte die Frau Geburtstag haben sollen. Man konnte also wetten, wie alt diese Frau nicht mehr werden würde. Ich glaube nicht, dass sich noch jemand Gedanken über Geburtstagsgeschenke gemacht hat.

Die Situation war also scheiße, und man wusste nicht, ob man mit dem Ableben rechnen musste, oder sich ein bisschen Hoffnung machen konnte, weil es sich weder um die Originalvariante noch Delta handelte. Wenn es eine kleine Hoffnung auf eine Überlebenschance geben sollte, dann liegt diese Hoffnung darin begründet, dass zurzeit die Omikron-Variante aktiv ist.

Aber offenbar war die Medizin nicht besonders daran interessiert, dieser Frau zu helfen. Immerhin gibt es inzwischen ein Medikament, dass in den ersten 48 Stunden nach einer Infektion evtl. helfen könnte. Bekommen hat die Frau das Medikament aber nicht. Warum, lohnte sich das bei dieser Frau etwa nicht?

Nachdem positiven Test hat die Frau die Arztpraxis natürlich angerufen. Sie sprach mit der Sprechstundenhilfe, bekam aber nicht den Arzt zu sprechen. Die Sprechstundenhilfe meinte, dass sich die Frau ins Bett legen solle, und zwei Ibuprofen schlucken solle. Der Arzt würde sich später bei ihr melden.

Er meldete sich nicht. Auch das Krankenhaus meinte, dass sie kein Fall für das Krankenhaus wäre, wenn sie noch Luft bekomme. Ganz ehrlich, das sehe ich anders. So eine chronisch kranke Frau gehört bei Corona unbedingt ins Krankenhaus, alleine schon zur Überwachung, und einer evtl. schnellen Reaktion auf einen veränderten Gesundheitszustand.

Man muss bei dieser Frau schon mit einem plötzlichen Ableben rechnen, aber fördern muss man das nicht auch noch. In den nächsten Tagen ging es der Frau richtig mies. Manchmal konnte sie mit mir nicht telefonieren, um mir mitzuteilen, ob es ihr besser oder schlechter geht.

Ich erfuhr, dass auch ihr Mann später noch positiv getestet wurde, und die große Tochter auch.  Lediglich die Lüttte hatte kein positives Testergebnis, aber alle fünf hatten Symptome.

Egal ob negatives oder positives Ergebnis, es dürfte klar sein, dass die ganze Familie Corona hatte. Natürlich litt die Mutter am meisten unter dem Virus. Von Tag zu Tag ging es ihr schlechter.

Am Tag vor ihrem Geburtstag meldete sich die frühere Ärztin aus einer anderen Stadt bei der Frau. Ihr hat Kranke mitgeteilt, dass sie schon seit einer Woche Corona hat, und es ihr richtig schlecht geht, was aber offensichtlich die Mediziner nicht interessiert. Diese frühere Hausärztin der Frau rief dann den aktuellen Arzt an, und fragte, weshalb man die Frau nicht behandelt. Es stellte sich dann heraus, dass er über die Erkrankung seiner Patientin nicht informiert war. Offenbar hat die Arzthelferin die Information nicht weitergegeben. Dann kann man natürlich noch lange auf den Arzt warten.

Inzwischen war eine Woche nach dem positiven Testergebnis vergangen.  Der Gesundheitszustand hat sich in dieser Zeit weiter verschlechtert, aber wenigstens kam jetzt der Arzt mal vorbei. Er bedauerte, dass er erst so spät über den Gesundheitszustand der Patientin informiert wurde, und bedauerte auch, dass er ihr jetzt nicht mehr das Medikament geben kann, das man in den ersten 48 Stunden hätte geben müssen.

Außerdem teilte ihr der Arzt noch mit, dass er jetzt in Urlaub fahren würde, und dass er sich wundern würde, wenn er nach dem Urlaub die Frau noch lebend antreffen würde.

Das war ein Tag vor ihrem Geburtstag. Immerhin hatte sie schon länger durchgehalten, als man ihr zugetraut hatte.

An ihrem Geburtstag lebte sie also noch immer, und zumindest ihr Sohn war auch nicht mehr positiv.

Den Tag nach ihrem Geburtstag hat sie komplett verschlafen. Am Donnerstag konnte sie noch immer an jedem Bellwettbewerb teilnehmen. Ich hatte aber den Eindruck, als ob es ihr erstmalig etwas besser geht.

Am 6.5.2022, also 10 Tage nach dem ersten positiven Test, war dann das Testergebnis erstmalig wieder negativ.

Natürlich ist man damit nicht geich wieder gesund, aber man befindet sich zumindesz wieder auf dem Weg der Besserung. Erstaunlich, dass die Frau das tatsächlich überlebt hat. Man kann sich also auf nichts mehr verlassen.

Ich befürchte, ich werde der Frau doch noch nachträglich ein Geburtstagsgeschenk kaufen müssen, und der Hausarzt wird nach seinem Urlaub sicherlich ein dummes Gesicht machen.

Das zeigt aber auch, wie harmlos Corona, zumindest die Omikron-Variante ist. Ich denke, dass Omikron sogar deutlich harmloser ist, als eine Grippe.

Als mir die Frau am Freitag mitteilte, dasss ihr Test inzwischen negativ ist, hat sie mich gefragt, ob ich mir etwa Sorgen um sie gemacht hätte. Ich habe ihr dann gesagt, dass ich mir natürlich Sorgen gemacht habe, denn schließlich hat sie bei mir ja noch Schulden.

Mal ehrlich, es leben noch 2 Mädchen und 1 Junge im Haushalt. Ich habe die Familei bei der Rückholung der Kinder unterstützt, da möchte man die Kinder nicht in einer ungeklärten Situation zurücklassen.

 

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