Wer hat Angst vor Gerechtigkeit?

Der Sänger Xavier Naidoo wurde von einer Referentin der Amadeu-Antonio-Stiftung als Antisemit verleumdet. Dagegen klagte der Sänger aus Mannheim. Er gewann gleich zweimal.

Das Landgericht Regensburg gab ihm im Juli 2018 Recht. Sollte die Mitarbeiterin der Berliner Stiftung ihre Behauptung wiederholen, drohen ihr künftig ein Ordnungsgeld oder sogar bis zu einem halben Jahr Ordnungshaft.

Das gefällt der mächtigen Stiftung natürlich nicht besonders. Nicht jeder kann man soviel Gerechtigkeit leben. Kein Wunder also, wenn nun 2020 ein Video des Sängers im Internet auftaucht. In dem Video gibt der Sänger mit Migrationshintergrund ein Lied von sich, was er offenbar privat in seinem Hotelzimmer aufgenommen hatte, und sich mit dem Thema Ausländergewalt beschäftigt.

Dieses Lied, das wahrscheinlich niemals öffentlich gemacht werden sollte, führte nun dazu, dass RTL den Sänger aus der Jury von DEUTSCHLAND SUCHT DEN SUPERSTAR (DSDS) entfernte. Dem Sänger mir Migrationshintergrund wirft man jetzt Rassismus vor, obwohl er bei der Fernsehsendung niemals rassistische Äußerungen von sich gab.

Vielleicht ist das die Quittung dafür, dass das Urteil des LG Regensburg für Gerechtigkeit für den Sänger sorgte. Eine Gerechtigkeit mit der offenbar nicht jeder leben kann.

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