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BREMERHAVEN: Ist Maske tragen im Freien jetzt strafbar?

Die Polizei in Bremerhaven hat mehr drauf. Die können nicht nur einem Reporter ins Bein schießen, wie 2016 geschehen.

BILD

Nein, die können auch einem Rollstuhlfahrer eine schriftliche Verwarnung mit 50 € Verwarngeld und Anhörungsbogen schicken, der am 19.4.2021 nach einer Demo eine Maske trug, obwohl es an dem betreffendem Ort, vor dem Stadthaus keine Maskenpflicht gab.

Wenn schon, dann denn schon.

Oder gab es dort vielleicht doch eine Maskenpflicht?

Eine Maske zu tragen, wo es eine Maskenpflicht gibt, das wäre weder lustig noch strafbar. Eine Verwarnung mit Verwarngeld für das Tragen einer Maske, wo es keine Maskenpflicht gab, das ist zwar auch kein berechtigter Grund für eine Verwarnung oder ein Verwarngeld, ist aber zumindest im gewissen Sinne lustig.

Es ist zwar nicht unbedingt zum Lachen, aber zumindest äußerst lachhaft. Immerhin könnte man das als (wissentliche) Verfolgung Unschuldiger bezeichnen, oder als (vorsätzliche) falsche Verdächtigung, und dann vergeht einem das Lachen wieder.

Als Zeugen wurden von der Bußgeldstelle (Amt 91/7) PB Klose und PB`in Brüggemann angegeben.

Wenn also PB Klose bezeugen können, dass ich eine Maske getragen habe, und PB´in, dass es keine Maskenpflicht gab, oder umgekehrt, wofür sollen dann die 50 € sein?

Sollte das Geld vielleicht für ein neues Filmprojekt sein?

Gerne hätte der Rollstuhlfahrer dafür 50 € bezahlt, aber die Zeugin Brüggemann von der Polizei durfte bisher in dem Film nie mitspielen, oder ist jemand was anderes bekannt? Ein Bild der Zeugin wurde jedenfalls bisher nicht gefunden.

Ob einer die beiden beim Kinderklau von Tilman mitspielen durfte, ist leider auch nicht bekannt.

NACHTRAG:

Das Verfahren wurde natürlich inzwischen eingestellt.

Aufruhr in Bremerhaven

Wenn man Bremerhaven mit Gelsenkirchen vergleicht, dann muss man feststellen, dass in Gelsenkirchen 2020 die Coronawerte wesentlich höher lagen als in Bremerhaven.

Das änderte sich dann 2021. In Gelsenkirchen gingen die Werte ein Stück zurück, während die Werte in Bremerhaven ganz plötzlich nach oben schossen. Natürlich musste sich nun die örtliche Politik Gedanken machen, wie man die Pandemie wieder eindämmt.

Ihre Antwort, nächtliche Ausgangssperre und regelmäßige Zwangstests in den Schulen. Eine gute Idee?

Die nächtliche Ausgangssperre wurde noch ohne großes Murren hingenommen. Nur wenige Bürger klagten gegen die nächtliche Ausgangssperre.

Ein Bürger klagte, und verlor vor dem Gericht. Das Gericht war der Meinung, dass man diese Grundrechtseinschränkung hinnehmen müsse. Es gab aber noch eine Klage von Jan Timke. Er ist Vorsitzender von „Bürger in Wut“, und seine Klage war erfolgreich. Zwar bedeutete dieser Sieg nicht, dass das Gericht die Ausgangssperre für alle Bürger aufgehoben hat, aber auch andere Bürger hätten jetzt gegen die Ausgangssperre klagen können, und hätten sich auf das Urteil von Jan Timke berufen können. Das bedeutete, dass sich die Bürgerschaft mit der neuen Situation auseinandersetzen musste.

Inzwischen wurde die Ausgangssperre wieder aufgehoben, und das ist letztendlich Jan Timke von Bürger in Wut zu verdanken. Gratulation.

Anders sieht es mit dem Maskenzwang und dem Testzwang an den Schulen aus. Jedes Kind soll zweimal in der Woche auf Corona getestet werden. Das hört sich vielleicht harmlos aus, aber der Coronatest bedeutet, dass man den Kindern mit einem Wattestäbchen in den Rachen geht, und anschließend mit dem Wattestäbchen tief in der Nase Abstriche vornimmt.

Das geht aber manchmal auch schief. Ich habe das an der eigenen Nase erfahren müssen.

Das finden die Eltern in Bremerhaven nicht mehr lustig. Jetzt proben sie den Aufstand. Wegen Corona sind auch die Klassen in Bremen/Bremerhaven kleiner. Sie bestehen z.B. nur aus 7 Schülern, aber am Montag erschienen statt sieben nur 2 Schüler, und am Dienstag waren es von sieben Schüler 3 Schüler die am schulischen Maskenball noch teilnahmen. Die anderen Kinder blieben zu Hause. Es gibt sogar mehrere Eltern, die inzwischen beim Gericht klagen, und sie haben durchaus Chancen. Es gibt inzwischen zwei positive Gerichtsurteile, die festgestellt haben, dass die schulischen Zwangsmaßnahmen bei den Coronatests eine Kindeswohlgefährdung darstellen.

Man darf gespannt sein, wie es weitergeht.

UPDATE

Auch am Mittwoch waren weniger als 50 % der Schüler anwesend. Das betrifft zumindest die Klasse, die hier beobachtet wird. Auch sind die Eltern inzwischen so weit, dass sie für Montag, den 19.4.2021 eine Demo anmelden möchten.

Auch in Bremervörde demonstrieren Eltern Montags für ihre Kinder gegen die Corona-Maßnahmen. Dort hat die Demo inzwischen schon ca. 120 Teilnehmer. Wir werden auch das beobachten und darüber berichten.

Auch die BREMERVÖRDER-ZEITUNG berichtete bereits über die Eltern-Demo. Hier der google-Fund.


Hunderte Menschen demonstrieren in Bremervörde für den …www.brv-zeitung.de › bildergalerien_mediagalid,1126
„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“ schallte es durch die Bremervörder Innenstadt. Die Angst vor der drohenden …

Folgt man dem Link findet, man nur noch:

Das passiert öfters, wenn Beiträge zu gut für die Corona-Kritiker ausgefallen sind. Nach einem Anruf bei der Redaktion wurde mitgeteilt, dass das angeblich daran liegen könnte, weil man eine neue Internetseite habe..

Das erscheint aber fraglich, weil so etwas vielleicht bei der Übernahme von der alten Seite passieren kann. Bei neuen Beiträgen sind solche technischen Probleme eher unwahrscheinlich. Hier darf man eher von Vorsatz ausgehen.

Von der Redaktion wurde noch mitgeteilt, dass nicht alle Beiträge aus der Zeitung online veröffentlicht werden.

Dass das dann ausgerechnet Beiträge über eine größere Demo von kritischen Eltern betrifft, verwundert dann wohl niemand.